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Baustart für die ersten Baufelder Mitte 2020

In der jüngsten Sitzung der politischen Lenkungsgruppe „kubaai“  am 04.12.2019 hat Bocholts Stadtbaurat Daniel Zöhler über den Projektfortschritt berichtet. Schwerpunktthema war die laufende Abstimmung zwischen der Verwaltung, der Stadtquartiere Bocholt GmbH (SQB) und der List-Gruppe (Investor) zur Bebauung des „green campus“.

In kubaai-Projekt sollen Baufelder zwischen dem Textilwerk und dem Hauptsitz der Firma Ibena zu einem sogenannten urbanen Quartier entwickelt werden.

Dazu hat das Düsseldorfer Architekturbüro „greeen architects“ im Auftrag der List-Gruppe die Entwürfe aus dem Wettbewerb zum Verkauf der städtischen Grundstücke weiter durchgeplant. Erste Ansichten zum Planungsfortschritt zeigen, wie dieses neue Stadtquartier einmal aussehen soll. Die Lenkungsgruppe hat die Verwaltung und die SQB jetzt beauftragt, auf dieser Grundlage die weiteren Abstimmungen mit der List-Gruppe und deren Planungsbüros vorzunehmen.

Entwicklungszeit 2 Jahre

In der Sitzung wurde von den politischen Vertreterinnen und Vertretern noch einmal verdeutlicht, dass die im kubaai geforderte Gestaltungsqualität weiter gesichert und der Nutzungsmix mit sozialem Wohnungsbau und Kindertagesstätte umgesetzt werden soll. Der aktuelle Terminplan sieht einen Abschluss des Gestaltungsvertrags zwischen Stadt, SQB und List-Gruppe im nächsten halben Jahr vor. Baubeginn für die ersten Baufelder soll dann Mitte des Jahres 2020 sein. Bis zur Baugenehmigung und zum Baubeginn seien, sagte Stadtbaurat Zöhler, noch einige anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. Die angestrebte Entwicklungszeit von ungefähr zwei Jahren seit dem ersten Aufruf zum Verkauf der städtischen Grundstücke sei unter diesen Gesichtspunkten schon „beeindruckend kurz“.

Baustellen im kubaai-Areal

Ein weiteres Thema in der Lenkungsgruppe waren die geplanten Baustellen im kubaai. Im nächsten Jahr soll Baubeginn für das städtische Bildungshaus LernWerk Herding, die Fuß- und Radwegeanbindung an die Innenstadt mit der „versunkenen Brücke“ und der Sanierung der historischen Eisenbahnbrücke sein. Peter Tautz, Geschäftsführer der SQB, zeigte dazu einen ersten gemeinsamen Baustelleneinrichtungsplan. Das erste Teilstück der ehemaligen Eisenbahntrasse von der Industriestraße bis zur Brücke muss als Erschließung für die Baustellen genutzt werden können. Der Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt (ESB) wird einen Rückschnitt des Grünaufwuchses in den kommenden Tagen vornehmen.

Spielbereich geplant

Tautz berichtete ebenfalls darüber, dass mit dem Ausbau der Museumsplätze des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) eine weitere Baustelle im kubaai im nächsten Jahr geplant sei. In diesem Zuge soll auch der geplante Spielbereich zwischen Overbergschule und Webereimuseum als Gemeinschaftsprojekt der kubaai- Entwicklungsplanung, des Jugendamtes und des LWL umgesetzt werden. Die Planungen dazu laufen jetzt an.

Außerdem verständigten sich Politik und Verwaltung zur Beschleunigung der Bauaufträge für das LernWerk Herding darauf, dass die Zustimmung der Politik durch flexible Sitzungstermine des städtischen Haupt- und Finanzausschusses jeweils kurzfristig eingeholt werden kann.

Europabüro Bocholt: Niederländische Planer besuchen „Kubaai“

(PID) Empfang für Gäste der Gemeinde Doetinchem im LWL-TextilWerk Bocholt

Bocholt (EUBOH) – Die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Kroesen empfing am 10. Oktober 2019 Beschäftigte der niederländischen Gemeinde Doetinchem. Die 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Planen, Bauen, Umwelt und Verkehr interessierten sich für das urbane Kulturquartier beidseits der Bocholter Aa zwischen Innenstadt und Aasee, Industriestraße und Don-Bosco-Straße („Kubaai“). Der Kubaai-Koordinator Udo Geidies führte die niederländischen Gäste über das Gelände.

Diese zeigten sich begeistert von dem entstehenden Quartier. „Die Führung war sehr interessant und passte inhaltlich gut zu den Themen, mit denen meine Kollegen sich in ihrer Arbeit beschäftigen“, freute sich Henrike Post, zuständig für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Gemeinde Doetinchem.

Empfang im LWL-TextilWerk

Bei der Ankunft in Bocholt begrüßte die stellvertretende Bürgermeister Kroesen die niederländischen Gäste in der Gaststätte „Schiffchen“ im TextilWerk Bocholt. „Sie können hier gut sehen, dass direkt am Restaurant die Textilgeschichte unserer Stadt im Museum wieder lebendig wird“, erklärte sie. Bocholt war Textilstandort, berichtet sie weiter, ist heute jedoch wirtschaftlich breit aufgestellt. Die Stadt verfügt z. B. über das größte zusammenhängende Industriegebiet in Nordrhein-Westfalen. Kroesen berichtete auch über die Verdienste der Stadt als Europastadt. So wurde Bocholt im Jahr 1993 die höchste Auszeichnung des Europa-Rates – der Europapreis – verliehen.

Kubaai im Wandel

Die gegenseitigen Besuche von Niederländern in Deutschland und umgekehrt gehören heute zum alltäglichen Leben, so Kroesen. Die Grenzen sind nicht mehr sichtbar, sagte sie weiter, deshalb freut sich die Einkaufsstadt Bocholt z. B. immer wieder über viele niederländische Kunden. Es lohnt sich nicht nur deshalb, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin, auf jeden Fall wieder zu kommen. „Gerade in den nächsten Jahren werden Sie auch hier auf dem Kubaai-Gelände große Wandlungen erleben.“

Grenzhoppers unterstützen Fachaustausch

Die Gemeinde Doetinchem besuchte zum ersten Mal mit Fachkräften das neue Kulturquartier Kubaai. Vor Ort informierten sich die Fachleute über dieses besondere innerstädtische Bauprojekt. Nach der Führung auf dem Gelände endete der Bocholt-Aufenthalt mit einem gemeinsamen Abendessen. Dieser Besuch wurde u.a. durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im deutsch-niederländischen Netzwerk „Grenzhoppers“ mit ermöglicht.

Freizeitplan zeigt, was am Bocholter Aasee los ist

Bocholt (PID) – Der Bocholter Aasee ist ein großes Freizeit- und Naherholungsgebiet. Was Besucherinnen und Besucher dort alles erleben und machen können, zeigt ein Freizeitplan (Download 1 MByte), den die Stadtverwaltung jetzt neu aufgelegt hat.

Zu sehen sind alle wichtigen Kultur-, Freizeit-, Sport- und Naturaktivitäten am und rund um den Aasee. Der praktische Faltplan ist kostenlos erhältlich bei der Tourist-Info Bocholt, beim Strandcafé Ottilie, beim Restaurant „Schiffchen“ im Textilmuseum sowie beim städtischen Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft der Stadt Bocholt, der auch Herausgeber ist.

Unterstützt wurde der Plan vom Strandcafé Ottilie und vom Restaurant „Schiffchen“.

Bocholt erhält 8,89 Millionen Euro zum Bau des Lernwerks

Gesamtfinanzierung für Kubaai-Projekt gesichert

Bocholt (PID) – Freudige Mitteilung aus vom Land NRW: Bocholt erhält für den Umbau des alten Herding-Gebäudes zum Lernwerk Fördermittel in Höhe von 8,89 Millionen Euro. In diesem Gebäude sollen zukünftig städtische Einrichtungen wie Volkshochschule, Musikschule oder auch die Junge Uni einziehen. Gleichzeitig sind dort Ateliers für die freie Kultur- und Künstlerszene eingeplant.

„Mit dem Förderbescheid zum Bau des LernWerks übernimmt das Land 60% der Bau- und Planungskosten. Damit können wir jetzt in die Umsetzung einsteigen. Aktuell bereiten wir gerade den Bauantrag vor. Im Jahr 2021 soll das Lernwerk fertig sein“, erklärt Stadtbaurat Daniel Zöhler.

„Gesamtfinanzierung gesichert“

Peter Nebelo, Bürgermeister der Stadt Bocholt, freut sich über die Förderzusage: „Das Land NRW und die Bezirksregierung Münster haben sich, auch über einen langen Zeitraum, als verlässliche Projektpartner gezeigt. Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderzusage die Gesamtfinanzierung des kubaai-Projektes sichern konnten.“

Das Gebäude liegt im Gebiet des so genannten „Kultur- und Bildungsquartiers Bocholter Aa und Industriestraße“, kurz „kubaai“. Die Stadt will diese alte Industriebrache zwischen Innenstadt und Aasee wiederbeleben. Im Jahr 2018 hat die Stadt Bocholt in Zusammenarbeit mit der Stadtquartiere Bocholt (SQB) den ersten Bauabschnitt fertiggestellt und erste Baufelder für die Wohnbebauung vermarktet (siehe Pressemitteilung vom 10. April 2019). Außerdem wurde die Podiumsbrücke fertiggestellt.

Rückbau auf Herding-Gelände abgeschlossen

Bereits seit Oktober liefen die Arbeiten für den Abriss der ehemaligen Herding-Hallen an der Industrie­straße. Der Rückbau erfolgte in mehreren Stufen. Begonnen wurde mit den Entkernungs­arbeiten im Inneren. Im Anschluss wurden die an das zukünftige LernWerk angrenzenden Gebäude mit schwerem Gerät zurückgebaut. Schlussendlich wurden die nicht mehr benötigten Anbauten am Hauptgebäude entfernt.

Das Herding-Grundstück ist rund 10.000 Quadratmeter groß. Gut 35.000 Kubikmeter umbauter Raum wurden abgebrochen. Die Planung für das Gelände sieht vor, dass neben dem ehemaligen Spinnereigebäude eine Shedhalle, ein zweigeschossiger Anbau sowie der markante alte Industrie-Schornstein erhalten bleiben. Im Zuge des Rückbaus wurden auch die Arbeiten zur Sicherung dieser erhaltenswerten Gebäude durchgeführt.

 

Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde der Auftrag an die Linkamp GmbH aus Anröchte vergeben. Das Abrissunternehmen hat bereits Erfahrungen im kubaai-Gebiet, auch auf den ehemaligen IBENA-Flächen war die Firma bereits aktiv. Im Video der Firma Linkamp lassen sich schon gut die zukünftigen Platzstrukturen und Wegeverbindungen erkennen:

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Einweihung der Podiumsbrücke

Die Brücke, die Bocholt bewegt! Für Fußgänger und Radfahrer war die Podiumsbrücke bereits im November freigegeben worden. Am Samstag, den 15.12.2018 wurde sie nun auch offiziell eingeweiht.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Bürgermeister Peter Nebelo und Stadtbaurat Daniel Zöhler durchschnitten das Band zur offiziellen Eröffnung des Bauwerks. Rund hundert geladene Gäste und interessierte Bürger nahmen an dem kurzen Festakt teil.

Verkehrsminister Hendrik Wüst lobte das Städtebauprojekt kubaai, zu dem die Brücke gehört, als Vorbild für städtischen Strukturwandel. Die Brücke stehe symbolisch für die Verbindung von Alt und Neu. Es sei eines der besten Projekte der Regionale 2016 und des Programms in Summe.

Stadtbaurat Daniel Zöhler sagte, die Brücke für Fußgänger und Radfahrer setze ein Zeichen für die Fahrradstadt Bocholt. Auch das angrenzende Wohn- und Geschäftsquartier wird weitgehend autofrei bleiben.

Ein großes Danke an alle Mitarbeiter aus dem Baudezernat, die an dem Projekt mitgewirkt haben und an die ausführenden Baufirmen für die tolle Arbeit.

Die Podiumsbrücke ist 47 Meter lang und rund 13 Meter breit. Sie ist aus Cortenstahl gefertigt und ein Unikat in Deutschland. Der Bau dauerte rund neun Monate.

Die Entwicklung der ehemaligen IBENA-Flächen, die Gestaltung der Freianlagen und den Bau der Podiumsbrücke fasst das folgende Video im Zeitraffer zusammen:

Podiumsbrücke für Fußgänger und Radfahrer freigegeben

Freie Fahrt! Ab jetzt können Spaziergänger und Radfahrer die große, markante Brücke nutzen, um die Bocholter Aa zwischen Textilmuseum und Textilwerk zu queren. Die Stadt hat die Freigabe dazu erteilt.

Bocholts Stadtbaurat Daniel Zöhler verschaffte sich zusammen mit Mitarbeitern der Bauverwaltung vor Ort selbst ein Bild – und war begeistert. Die Stadt wandelt derzeit bekanntlich die alte Industriebrache auf dem ehemaligen Ibena-Gelände in ein neues Stadtviertel um, und die opulente Brücke ist ein markantes Stilelement.

Die Podiumsbrücke ist 47 Meter lang, rund 13 Meter breit und aus Cortenstahl gefertigt, der eine „Rostoptik“ ausstrahlt. Der Bau dauerte rund neun Monate. Die Kosten liegen bei rund 2,4 Mio. Euro. Die Brücke wiegt 200 Tonnen und hat eine Tragfähigkeit von 300 Tonnen. Auf der Brücke ist ein Bohlenboden aus glasfaserverstärktem Kunststoff montiert; darauf ist eine rutschfeste Versiegelung aufgebracht.

Derzeit werden noch Restarbeiten erledigt. So werden die Randkanten mit Kies gefüllt bzw. mit einem Gummiprofil versehen. Die Brücke wird auch illuminiert. Dafür sind im Geländer Leuchten montiert. Diese werden aber erst im Frühjahr 2019 eingeschaltet, wenn auch die Laternen im Museumspark und auf den Zufahrtswegen aufgestellt sein werden. Der Park wird zudem noch mit Bänken, Fahrradbügeln und Papierkörben ausgestattet.

Quartiersentwicklung – Vorstellung der Entwürfe für den 1. Bauabschnitt

Im kubaai– Projekt gehen die ersten vier Baufelder in die Vermarktung. Die SQB (Stadtquartiere Bocholt GmbH) hat für die Stadt Bocholt ein Angebotsverfahren durchgeführt. Gesucht wurden innovative Ideen, wie ein urbaner Stadtteil mit Wohnungen und unterschiedlichen Dienstleistungsflächen in dem Kulturquartier entstehen kann. Eine unabhängige Bewertungskommission hat jetzt eine Empfehlung ausgesprochen. Die offizielle Vorstellung des städtebaulichen Entwurfs fand nun im Rahmen eines Pressetermins statt.

Ibena Green Campus

Vom Brownfield zum lebendigen Quartier – mit dem Projekt kubaai (Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße) schreibt die Stadt Bocholt Geschichte im westlichen Münsterland. Und diese Geschichte hat nun ihren ersten Protagonisten: LIST Develop Residential. Der gemeinsam mit greeen! architects eingereichte Entwurf „Ibena Green Campus“ überzeugte die Bewertungskommission sogar so sehr, dass der Essener Projektentwickler die Empfehlung für alle vier ausgeschriebenen Baufelder erhielt.

Das Areal an der Bocholter Aa zwischen Innenstadt und Aasee ist in vier Baufelder zwischen 2.800 und 4.700 Quadratmetern aufgeteilt. Jedes Baufeld erhält eine individuelle Bebauung. Der Quartier-Charakter entsteht durch eine einheitliche architektonische Sprache.

Geplant ist der Bau von rund 200 Wohneinheiten, die sich auf Mehrfamilien-Wohngebäude, geförderten Wohnraum, betreutes Wohnen und eine Tagespflegeeinrichtung verteilen. Die Nutzung „Wohnen“ wird den weit überwiegenden Teil der Gesamtfläche ausmachen. Darüber hinaus sind Flächen für eine Kita, kleine Läden, Gastronomie und ein Parkhaus mit über 200 Pkw-Stellplätzen vorgesehen.

Stadtbaurat Daniel Zöhler zeigt sich sehr zufrieden mit der angestrebten Zusammenarbeit: „Der städtebauliche Masterplan des Architekturbüros und die Kompetenz der List GmbH in der Entwicklung von Bauprojekten bieten eine hervorragende Basis, um den nächsten Baustein in das Gesamtbild vom kubaai einzufügen!“.

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Freianlagen kubaai – 1. Bauabschnitt kurz vor Fertigstellung

Auf der Baustelle im kubaai-Quartier herrscht Hochbetrieb. Die erste Lieferung Bäume wurde im Rahmen des Garten- und Landschaftsbaus gepflanzt. In den nächsten Wochen werden eine Vielzahl weiterer Bäume und Sträucher geliefert. Insgesamt werden 36 verschiedene heimische Arten gepflanzt. Zusammen mit den Mitarbeitern der Firma Vornholt überzeugt sich Stadtbaurat Daniel Zöhler von der Qualität der Gewächse.

Parallel laufen die Arbeiten an der Podiumsbrücke und den Geh- und Radwegen. So werden die Wege gegossen und der Brückenbelag verlegt. Der rutschfeste Brückenbelag aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gilt als besonderes geeignet für Radweg- und Fußgängerbrücken.

An der Podiumsbrücke, einem Unikat aus Cortenstahl, wird an allen Ecken gewerkelt. Hierzu zählt auch die Montage der Beleuchtungselemente. Weiterhin gutes und trockenes Wetter vorausgesetzt, kann man optimistisch sein, die Brücke bald auch für die Öffentlichkeit zu eröffnen.

 

Podiumsbrücke – Einhebung der vormontierten Brücke

Die Podiumsbrücke im kubaai-Quartier ist da! Seit Anfang Oktober waren Arbeiter dabei, die tonnenschweren Einzelteile zu verschrauben und zu verschweißen. Nun wurde die vormontierte Brücke am Freitag, den 19.10. in ihre Position über der Aa gehoben.

Für die Einhebung der rund 200 Tonnen schweren Brücke wurden vier große Autokräne benötigt. Zwei wurden vor den Betonwiderlagern in der Nähe des Museumsrestaurants Schiffchen aufgestellt, zwei auf der gegenüberliegenden Uferseite auf dem IBENA-Baufeld.

Die 47 Meter lange und rund 14 Meter breite Brücke wurde zunächst mit einer ferngesteuerten mehrachsigen Plattform zu den Kränen gefahren, um sie dann über die Aa zu heben. Eine anspruchsvolle Aufgabe, für die Präzision gefragt war, zum Schluss ging es um Zentimeter.

Die mehrstündige und aufwendige Aktion verfolgten viele interessierte Bürger im Zuschauerbereich auf der Ibena-Seite hinter dem Bauzaun. In den kommenden Wochen werden nun noch eine rutschfeste Tragschicht aufgetragen und die Restarbeiten erledigt.

Stadtbaurat Daniel Zöhler zeigt sich erleichtert, dass nach einem Jahr Arbeit alles geklappt hat und spricht von einem wichtigen „Brückenschlag“ für das kubaai-Quartier.

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