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Besuch der Selbsthilfegruppe Hörgeschädigte im kubaai-Quartier

Auf Wunsch der Selbsthilfegruppe Schwerhörige im Kreis Borken fand am Mittwoch, 19. Juli  eine technikunterstützte Führung durch das zukünftige Lernwerk, den Außenbereich sowie die verlassenen Sheddachhallen der ehemaligen Textilbetriebe statt.

Andrea Döring, Leiterin des Fachbereiches Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Bocholt erläuterte an Hand von Luftbildern und dem Rahmenplan den Umbau der Herding-Fabrik zum LernWerk, die Renaturierung der Bocholter Aa sowie verschiedene Wohnbauprojekte die Spuren der historischen Textilgebäude mit in die Projekte einbeziehen werden. Höhepunkt war sicherlich der schöne Ausblick über Bocholt vom Flachdach des Herding-Gebäudes. Ebenfalls angetan zeigten sich viele Teilnehmerinnen durch die vielfältige Natur, die sich aus Wänden, versiegelten Böden wieder das Areal zurückerobert.

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Zwei neue Inseln in der „Bocholter Aa“

Bocholt (PID) – Inmitten der Bocholter Aa entsteht jetzt eine naturnahe Auenlandschaft. Dafür werden zwei kleine Inseln angelegt. Das Flussbett wird im Bereich des ehemaligen Ibena-Geländes / Höhe Textilmuseum (Weberei) geweitet. Anschließend werden die Inseln aufgeschüttet und das Ufer modelliert.

In den kommenden Wochen wird der Bereich mit dem Bagger ausgekoffert. Der Wasserpegel der Aa wird dafür ab Donnerstag, 20. Oktober 2016, zwischen Aasee (Königsmühle) und Innenstadt (Schleuse Mariengymnasium) abgesenkt. Die Arbeiten sind für zwei Wochen angesetzt.

Die beiden Inseln werden eine Gesamtfläche von rund 370 qm haben und bei normalem Wasserstand nur etwa 20 Zentimeter über dem Wasserspiegel des Flusses liegen. Flache, ufernahe Zonen und eine gewässertypische Bepflanzung mir Röhrichten, Stauden und Sträuchern werden künftig Fischen und anderen Wasserlebewesen einen feuchten, naturnahen Schutz- und Lebensraum bieten. Es wird ein Nebengerinne entstehen, das die Strömungsverhältnisse verbessert. Die Maßnahme ist Teil der großflächigen Infrastrukturmaßnahme unter dem Titel „Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“ (Kubaai).

Aueninseln Bocholter Aa

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Bericht / Fotos: Zwischen Vergangenheit und Zukunft – Fotoworkshop auf dem KuBAaI Gelände

Was ist KuBAaI? Bocholt hat eine Vision – ein urbanes Kulturquartier beidseits der Bocholter Aa zwischen Innenstadt und Aasee, Industriestraße und Don-Bosco-Straße. Und wie sieht KuBAaI aus?
Wo heute alte Produktionshallen und Spinnereigebäude, Maschinenhallen und Schornsteinreste von einer längst vergangenen, blühenden Bocholter Textilproduktion zeugen, soll künftig ein urbanes Quartier entstehen. Wie sieht dies Gelände genau aus? Auf den 25 ha qm gab es viel zu entdecken.
Auf der Fototour am 20. / 21. August 2016 durchquerten die VHS Teilnehmer mit Andrea Döring und Bärbel Möllmann gemeinsam das historische Gelände und schauten genau hin und verfolgten die Spuren der Textilstadt Bocholt, und hörten die zukünftigen Ideen und Entwicklung des Geländes des KuBAaI Geländes. Besonders interessante Stellen wurden von den Kursteilnehmerinnen gefunden und mit Hilfe der Kamera festgehalten.

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