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Bocholt erhält 8,89 Millionen Euro zum Bau des Lernwerks

Gesamtfinanzierung für Kubaai-Projekt gesichert

Bocholt (PID) – Freudige Mitteilung aus vom Land NRW: Bocholt erhält für den Umbau des alten Herding-Gebäudes zum Lernwerk Fördermittel in Höhe von 8,89 Millionen Euro. In diesem Gebäude sollen zukünftig städtische Einrichtungen wie Volkshochschule, Musikschule oder auch die Junge Uni einziehen. Gleichzeitig sind dort Ateliers für die freie Kultur- und Künstlerszene eingeplant.

„Mit dem Förderbescheid zum Bau des LernWerks übernimmt das Land 60% der Bau- und Planungskosten. Damit können wir jetzt in die Umsetzung einsteigen. Aktuell bereiten wir gerade den Bauantrag vor. Im Jahr 2021 soll das Lernwerk fertig sein“, erklärt Stadtbaurat Daniel Zöhler.

„Gesamtfinanzierung gesichert“

Peter Nebelo, Bürgermeister der Stadt Bocholt, freut sich über die Förderzusage: „Das Land NRW und die Bezirksregierung Münster haben sich, auch über einen langen Zeitraum, als verlässliche Projektpartner gezeigt. Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderzusage die Gesamtfinanzierung des kubaai-Projektes sichern konnten.“

Das Gebäude liegt im Gebiet des so genannten „Kultur- und Bildungsquartiers Bocholter Aa und Industriestraße“, kurz „kubaai“. Die Stadt will diese alte Industriebrache zwischen Innenstadt und Aasee wiederbeleben. Im Jahr 2018 hat die Stadt Bocholt in Zusammenarbeit mit der Stadtquartiere Bocholt (SQB) den ersten Bauabschnitt fertiggestellt und erste Baufelder für die Wohnbebauung vermarktet (siehe Pressemitteilung vom 10. April 2019). Außerdem wurde die Podiumsbrücke fertiggestellt.

Quartiersentwicklung – Vorstellung der Entwürfe für den 1. Bauabschnitt

Im kubaai– Projekt gehen die ersten vier Baufelder in die Vermarktung. Die SQB (Stadtquartiere Bocholt GmbH) hat für die Stadt Bocholt ein Angebotsverfahren durchgeführt. Gesucht wurden innovative Ideen, wie ein urbaner Stadtteil mit Wohnungen und unterschiedlichen Dienstleistungsflächen in dem Kulturquartier entstehen kann. Eine unabhängige Bewertungskommission hat jetzt eine Empfehlung ausgesprochen. Die offizielle Vorstellung des städtebaulichen Entwurfs fand nun im Rahmen eines Pressetermins statt.

Ibena Green Campus

Vom Brownfield zum lebendigen Quartier – mit dem Projekt kubaai (Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße) schreibt die Stadt Bocholt Geschichte im westlichen Münsterland. Und diese Geschichte hat nun ihren ersten Protagonisten: LIST Develop Residential. Der gemeinsam mit greeen! architects eingereichte Entwurf „Ibena Green Campus“ überzeugte die Bewertungskommission sogar so sehr, dass der Essener Projektentwickler die Empfehlung für alle vier ausgeschriebenen Baufelder erhielt.

Das Areal an der Bocholter Aa zwischen Innenstadt und Aasee ist in vier Baufelder zwischen 2.800 und 4.700 Quadratmetern aufgeteilt. Jedes Baufeld erhält eine individuelle Bebauung. Der Quartier-Charakter entsteht durch eine einheitliche architektonische Sprache.

Geplant ist der Bau von rund 200 Wohneinheiten, die sich auf Mehrfamilien-Wohngebäude, geförderten Wohnraum, betreutes Wohnen und eine Tagespflegeeinrichtung verteilen. Die Nutzung „Wohnen“ wird den weit überwiegenden Teil der Gesamtfläche ausmachen. Darüber hinaus sind Flächen für eine Kita, kleine Läden, Gastronomie und ein Parkhaus mit über 200 Pkw-Stellplätzen vorgesehen.

Stadtbaurat Daniel Zöhler zeigt sich sehr zufrieden mit der angestrebten Zusammenarbeit: „Der städtebauliche Masterplan des Architekturbüros und die Kompetenz der List GmbH in der Entwicklung von Bauprojekten bieten eine hervorragende Basis, um den nächsten Baustein in das Gesamtbild vom kubaai einzufügen!“.

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Innenstadtentwicklung, KuBAaI und Gewerbeflächen – Bocholt präsentiert sich stark auf der EXPO REAL

München/Bocholt. Als Region „Münster.Land“ präsentieren sich Münster und das Umland wieder vom 08. bis 10. Oktober 2018 auf der größten Messe für Gewerbeimmobilien in Europa, der Expo Real in München. Neben Münster als Metropole und Bocholt als drittgrößter Stadt der Region sind unter den insgesamt 30 Partnern auch die Wirtschaftsförderer der Kreise Borken, Steinfurt, Coesfeld und Warendorf sowie der Münsterland e.V. am „Münster.Land“-Stand beteiligt.

Neben den klassischen Vermarktungsthemen im Hinblick auf Gewerbeimmobilien und die Gewerbe­gebiete Bocholts, welche die Wirtschaftsförderung Bocholt und die Stadt Bocholt auf der Messe führten, lag der Fokus in diesem Jahr auf den Entwicklungsflächen für Bocholt, u.a. das Städtebauprojekt KuBAaI = Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße sowie auch der Innenstadt.

In einer Talkrunde am „Münster.Land“-Stand diskutierte Stadtbaurat Daniel Zöhler mit Klaus Ehling, Geschäftsführer Münsterland e.V., Heinz Öhmann, Bürgermeister der Stadt Cosefeld und Dietmar Bergmann, Bürgermeister der Gemeinde Nordkirchen über das Thema Urbanes Wohnen im ländlichen Raum. Hierbei stellte der Stadtbaurat die Besonderheit KuBAaIs heraus. „Das Projekt KuBAaI hat qualitativ eine völlig neue Dimension in Bocholt mit überegionaler Attraktivität und Ausstrahlung. Dort sollen Menschen wohnen, arbeiten, Kunst und Kultur erleben und ihre Freizeit verleben können“, so Daniel Zöhler.

Klaus Ehling, Geschäftsführer Münsterland e.V.; Rudolf Schmeing stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Wirtschaftsförderung Bocholt; Ludger Dieckhues, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Bocholt; Maren Weitauer, Centermanagerin der Werbegemeinschaft Neutor-Platz; Daniel Zöhler, Stadtbaurat Bocholt

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Aktuelle Schrägluftbilder des kubaai-Quartiers vom 2. Juli 2018

Am 2. Juli 2018 hat die Firma Fotoflug.de, Ennepetal im Auftrag der Stadt Bocholt, Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft das kubaai-Quartier aus allen Richtungen beflogen.  Die neun Aufnahmen liegen in 50 Megapixeln pro Bild vor. Auf das Quartier beschnitten bieten sie hier einen beeindruckenden Einblick in die Struktur des Gebäudebestandes sowie die laufenden Galabauarbeiten.
Alle Luftbilder (c) 2018 Stadt Bocholt, Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft

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kubaai Baustellenbesichtigung – von der Umbaubar zum Familienfest

Quartiersrundgänge am 1. Mai – Tag der Städtebauförderung

Anlässlich des Tages der Städtebauförderung fanden am 1. Mai Führungen über das kubaai-Gelände statt. Die Quartiersrundgänge wurden in Zusammenarbeit mit dem Baudezernat der Stadt Bocholt und der SQB – Stadtquartiere Bocholt GmbH angeboten.

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Stadtentwicklungsprojekt Kubaai auf der Polis Convention vorgestellt

Bocholt (PID).   Am Donnerstag, 26. April 2018, folgten die Projektverantwortlichen für das Kubaai-Projekt der Einladung der NRW.Bank zur Polis Convention nach Düsseldorf. Am dortigen Messestand des Landes Nordrhein-Westfalen standen Stadtbaurat Daniel Zöhler und SQB-Geschäftsführer Peter Tautz für eine knapp 30 minütige Diskussion Rede und Antwort.

Im Hintergrund der Diskussion lief der Imagefilm zum Kubaai-Areal. Stadtbaurat Daniel Zöhler betonte bei der Diskussion, wie sehr er sich auf die anstehenden Infrastrukturprojekte innerhalb des Gebietes und den kommenden Investoren-Wettbewerb freue. Viele interessierte Zuschauer informierten sich zur städtebaulichen Entwicklung in Bocholt. Spontan lobte im Rahmen der Disskussionsrunde der ehemalige Stadtbaurat von Münster Hartwig Schulheiß das Projekt, welches „bis nach Münster strahle.“

SQB-Geschäftsführer Peter Tautz (links) und Stadtbaurat Daniel Zöhler (rechts) in Diskussion mit Moderator Dr. Jörg Hopfe (NRW.Bank) auf der Polis Convention 2018

SQB-Geschäftsführer Peter Tautz (links) und Stadtbaurat Daniel Zöhler (rechts) in Diskussion mit Moderator Dr. Jörg Hopfe (NRW.Bank).

Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Jörg Hopfe von der NRW.Bank. Nach der Diskussion nutzten die Projektverantwortlichen die Gelegenheit, sich an anderen Ständen über die Immobilenentwicklung in NRW zu informieren.

Die Polis Convention ist der regionale Ableger der Expo Real. Bei dieser Messe geht es um die Präsentationen aktueller Stadtentwicklungs- und Immobilienthemen.

Podiumsbrücke soll im Herbst stehen – Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung setzen symbolischen Spatenstich

Bocholt (PID) – Es geht voran: Am Donnerstag, 22. März 2018, wurde der symbolische Spatenstich für die Podiumsbrücke im entstehenden Stadtquartier zwischen Innenstadt und Aasee, dem sog. Kubaai-Areal – vorgenommen. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung wohnten dem kleinen Festakt bei. Im Herbst soll die Brücke stehen.

Prägendes Stilelement

Die Brücke ist ein prägendes Stilelement im neuen „Kultur- und Bildungsquartier zwischen Aasee und Innenstadt“, bekannt unter dem Kürzel Kubaai. Bürgermeister Peter Nebelo erinnerte an die Regionale 2016.

Das Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen sei Ausgangspunkt aller Bocholter Kubaai-Planungen gewesen. Auch der ehemalige Bocholter Stadtbaurat Ulrich Paßlick war zum symbolischen Spatenstich gekommen. Ihn bezeichnete Nebelo scherzhaft als „Hebamme des Kubaai-Projekts“. Paßlicks Nachfolger Daniel Zöhler ergänzte: „Ohne Sie, Herr Paßlick, könnten wir dieses tolle Projekt heute nicht bearbeiten.“ Nach etlichen Jahren der Planung und vielen Diskussionen nun könne endlich gebaut werden. Zöhler dankte den politischen Vertretern für „ihr Durchhaltevermögen“.

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kubaai – verschaffen Sie sich einen Überblick

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sind weit voran geschritten. Die Entwicklung der ehemaligen IBENA-Flächen, die Gestaltung der Freianlagen und den Bau der Podiumsbrücke fast das folgende Video im Zeitraffer zusammen:

 

Wie könnte man das Potenzial des geplanten neuen Stadtteils besser erfassen als aus der Vogelperspektive? Die Gesellschaft Stadtquartiere Bocholt (SQB) hat dafür einen Informationsfilm produziert. In knapp drei Minuten werden die Grundlagen vom kubaai, dem Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße, erklärt. Die Videos aus der Drohnenbefliegung dazu, hat die Regionale 2016 GmbH geliefert.

Stadtbaurat Daniel Zöhler beschreibt, warum diese Form der Informationsvermittlung jetzt sinnvoll ist: „Aus den kubaai-Infoveranstaltungen haben wir mitgenommen, dass bei den Bocholter Bürgerinnen und Bürgern großes Interesse an einem Überblick zum kubaai besteht. Außerdem bereiten wir aktuell die ersten Grundstücksvermarktungen vor. Da ist der Informationsfilm sehr hilfreich für die Inspiration von Architekten und Investoren.“

kubaai auf der Gewerbeschau „Bocholt 4.0“

Mehrere tausend Menschen besuchten am Sonntag, den 17. September 2017, die Gewerbeschau „Bocholt 4.0“. Bei besten Spätsommerwetter kamen die Besucher in den Industriepark, um die Ausstellungsangebote und Attraktionen zu erleben. Vier Showbühnen, das Messezelt und der City-Skyliner hatten viel zu bieten.

Im Messezelt am Gemeinschaftsstand der Stadt Bocholt, der Wirtschaftsförderung, der SQB und der Jungen Uni wurde das kubaai-Projekt den interessierten Besuchern vorgestellt.

Anhand eines architektonischen Modells wurden die neusten Entwicklungen im Gelände gezeigt und die vielen Fragen der Besucher beantwortet. So wurde der Rahmenplan erklärt und die geplanten Bautätigkeiten dargestellt. Wofür steht kubaai und welche Maßnahmen umfasst dieses spannende städtebauliche Entwicklungsprojekt. Dabei gab es viel positives Feedback aus der Bevölkerung.

Ein paar Fotoimpressionen zeigen das rege Interesse:

kubaai Rahmenplan

Bocholt hat eine Vision – ein urbanes Kulturquartier beidseits der Bocholter Aazwischen Innenstadt und Aasee,  Industriestraße und Don-Bosco-Straße.

Wo heute alte Produktionshallen und Spinnereigebäude, Maschinenhallen und Schornsteinreste von einer längst vergangenen, blühenden Bocholter Textilproduktion zeugen, sollen künftig in einem urbanen Quartier Menschen arbeiten und wohnen, Freizeit verbringen und Kultur erleben.

Auf den frei werdenden Flächen entstehen verschiedene Formen innerstädtischen Wohnens. Von der großzügigen Stadtvilla über Licht durchflutete Eigentumswohnungen bis hin zu kompakten Stadthäusern und Geschosswohnungen für die unterschiedlichsten Wohnansprüche – lebendig, bunt, sozial gemischt und nachhaltig.

kubaai – ein Schwerpunkt in der Stadtentwicklung Bocholts. Der Übersichtsplan als PDF mit weiteren Informationen:

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