Was ist KuBAaI? Bocholt hat eine Vision – ein urbanes Kulturquartier beidseits der Bocholter Aa zwischen Innenstadt und Aasee, Industriestraße und Don-Bosco-Straße.

Und wie sieht KuBAaI aus? Wo heute alte Produktionshallen und Spinnereigebäude, Maschinenhallen und Schornsteinreste von einer längst vergangenen, blühenden Bocholter Textilproduktion zeugen, soll künftig ein urbanes Quartier entstehen.

Wie sieht dies Gelände genau aus? Auf den 25 ha gibt es viel zu entdecken.
Auf der Fototour durchqueren wir gemeinsam das historische Gelände und schauen genau hin und verfolgen die Spuren der Textilstadt Bocholt, wir wollen aber auch die zukünftige Entwicklung des Geländes nicht aus den Augen verlieren. Besonders interessante Stellen werden gefunden und mit Hilfe der Kamera festgehalten. Der Kurs animiert dazu diese Orte immer wieder aufzusuchen und die Transformation des Areals in den nächsten Jahren photographisch zu dokumentieren. Dabei sollte die Technik keine Rolle spielen. Die Bedienung der eigenen Kamera sollte jedoch schon bekannt sein. Aber es muss keine Spiegelreflexkamera sein. Es darf auch mit Handy- oder Plastik- (z.B. Holga.) oder Lochkamera fotografiert werden. Der Kurs richtet sich an Profis sowie ambitionierte Hobbyfotografen und -innen. Dieses Angebot ist eine Kooperation zwischen dem kommunalen Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung und der Volkshochschule
Voraussetzung sind der Umgang mit der Kamera und Grundkenntnisse der Fotografie.
Bitte angemessene Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen und an Verpflegung denken.

1. Tag, Samstag, 02. September 2017, 10.00 – 18.00 Uhr : Begehung des KuBAaI Geländes

2. Tag, Sonntag, 03. September 2017, 15.00 – 18.00 Uhr: Auswahl der eigenen Arbeiten – Besprechung der Arbeiten mit der Kursleiterin

Veranstaltungsort: Herding Gebäude / Lernwerk, Industriestraße 1

erwachsene Vollzahler 69,50 €
ermäßigtes Entgelt (Schüler/Auszubildende) 56,00 €

Maximale Teilnehmerzahl: 18

Anmeldung bei der VHS Bocholt, Rhede, Isselburg

Leitung:

Andrea Doering leitet den Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung.
Sie studierte Raumplanung in Dortmund und ist seit 16 Jahren als Stadtplanerin bei der Stadt Bocholt tätig.

Bärbel Möllmann studierte an der Fachhochschule Bielefeld Fotografie und Medien und arbeitet als freischaffende Künstlerin seit 2004 in Berlin. Sie hat als Kulturmanagerin bei der Kolonie Wedding e.V. sowie bei der Neuen Schule für Fotografie gearbeitet. 2014 hat sie das Projekt – Open Studios – für das LWL-Industriemuseum Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur in Bocholt konzipiert und umgesetzt.