Bocholt hat eine Vision – kubaai – ein urbanes Kulturquartier beidseits der Bocholter Aa zwischen Innenstadt und Aasee, Industriestraße und Don-Bosco-Straße.

Wo heute alte Produktionshallen und Spinnereigebäude, Maschinenhallen und Schornsteinreste von einer längst vergangenen, blühenden Bocholter Textilproduktion zeugen, sollen künftig in einem urbanen Quartier Menschen arbeiten und wohnen, Freizeit verbringen und Kultur erleben.

Der Anfang ist gemacht. Aus der alten, jahrelang leer stehenden Spinnerei Herding ist einer der spannendsten Kulturorte der Region geworden, das LWL TextilWerk. Hier gibt es seit 2011 Ausstellungs- und Veranstaltungsräume und eine spektakuläre Gastronomie hoch über den Dächern Bocholts. Ausstrahlend vom LWL TextilWerk richtet sich nun der Blick auf die angrenzenden Grundstücke beidseits der Aa.

Wie könnte man das Potenzial des geplanten neuen Stadtteils besser erfassen als aus der Vogelperspektive? Die Gesellschaft Stadtquartiere Bocholt (SQB) hat aktuell einen Informationsfilm produziert. In knapp drei Minuten werden die Grundlagen vom kubaai, dem Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße, erklärt:

Informationsfilm auf YouTube >>>

kubaai ist ein Brückenschlag aus der Vergangenheit in die Zukunft – von der Landschaft in die Innenstadt – vom Industriegebiet zum vielfältigen Stadtquartier. Die wichtigsten Informationen in einer Präsentation zusammengefasst:

kubaai Präsentation >>>

kubaai – ein Schwerpunkt in der Stadtentwicklung Bocholts: circa 400 Wohneinheiten können hier Raum finden und Möglichkeiten für unterschiedlichste Wohnansprüche eröffnen – lebendig, bunt, sozial gemischt und nachhaltig.

Die städtebauliche Entwicklung des Ibena Areals als Teil des Kubaai hat zentrale Bedeutung für die Umsetzung der Idee von einem lebendigen, großstädtischen Bildungs-, Wohn-, Freizeit- und Kulturquartier. Ziel ist es, die nicht für die Freiraumentwicklung benötigten Baufelder „Ibena“ zu einem, in der Stadt Bocholt einmaligen urbanen Stadtquartiers zu entwickeln. Durch die Aufnahme der Spuren ehemaliger Gebäude und der industriellen Dachlandschaft soll ein modernes und gleichzeitig identitätsstiftendes Stadtquartier entstehen.

Der aktuelle Bebauungsplan bietet dazu auf vier an einem zentralen Quartiersplatz gelegenen Baufeldern die Möglichkeit über 200 Wohneinheiten und ergänzende Gewerbe- und Dienstleistungseinrichtungen zu errichten.

Für das geplante Wohnquartier Kubaai-Nord wurde zwischen der Stadt Bocholt und dem Investor, dem regionalen Wohnungsunternehmen Wohnbau Westmünsterland, in zweiter Stufe ein städtebaulicher Vertrag unterzeichnet, der Voraussetzung ist für eine Baugenehmigung.

Wo früher alte Lagerhallen standen und an längst vergangene Tage industrieller Produktion erinnern, sollen in Zukunft Familien, Singles, Senioren und Studenten attraktiven Wohnraum finden. Rund 450 Mietwohnungen will die genossenschaftliche geprägte Unternehmensgruppe mit Sitz in Borken auf der rund 42.000 qm großen Fläche errichten, mindestens 20 Prozent davon gefördert über den öffentlichen Wohnungsbau.

Das Gestaltungshandbuch kubaai beschreibt dabei die Gestaltungsprinzipien im gesamten kubaai Projektgebiet und dient der Qualitätssicherung sowie der Einhaltung der gestalterischen Gesamtidee im gesamten kubaai Planungsgebiet.

kubaai ist ein Brückenschlag aus der Vergangenheit in die Zukunft – von der Landschaft in die Innenstadt…

Der Übersichtsplan als PDF mit weiteren Informationen:

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